FDP-Issum will faire Förderung des Sports

Im Rahmen ihrer Klausursitzung zum Haushalt der Gemeinde Issum für das kom-mende Jahr hat die FDP-Ratsfraktion verschiedene Anträge formuliert, die nun in die politische Beratung in den Gemeinderat gehen werden. Ein wichtiges Anlie-gen ist den Liberalen dabei die faire Förderung des Sports in der Gemeinde und dabei vornehmlich die Nutzung der gemeindlichen Sportstätten. In den letzten Jahren wurden durch die Neuanlage der Kunstrasenplätze in Issum und Sevelen besonders die Fußballvereine gefördert. Darüber hinaus erhalten diese Vereine eine umfangreiche Unterstützung bei der Pflege dieser Sportanla-gen. Nach Ansicht der FDP-Fraktion ist es nun an der Zeit auch die anderen Sport-vereine, die gemeindliche Sportanlagen nutzen, zu fördern. „Dabei“, betont die FDP-Fraktionsvorsitzende Brigitte Viefers, „haben wir besonders die Hallennutzer im Blick. Wir denken, dass die Vereine, die ihren Sport in den gemeindeeigenen Hallen ausüben, durch eine spürbar reduzierte Hallennutzungsgebühr entlastet werden sollten. Für uns wäre das ein Akt der sportlichen Fairness – zudem der Bürgermeister ja erst kürzlich betont hat, dass jeder in den Sport investierte Euro gut angelegt ist.“ Weiterhin regen die Liberalen an, einen Sportförderpreis ins Le-ben zu rufen, mit dem erfolgreiche Sportler oder Mannschaften jährlich ausge-zeichnet werden. Mit einem weiteren Antrag will die FDP die Gemeindeverwaltung beauftragen, ein Konzept für die die Klimafolgenanpassung unter Berücksichtigung vorhandener Förderprogramme zu erarbeiten. Nicht zuletzt auch in diesem Zusammenhang soll der Eichenprozessionsspinner im nächsten Jahr mit wirksamen alternativen Me-thoden, wie etwa spezieller Fallen, statt chemischer Mittel bekämpft werden. Die-se Mittel sollen dann auch den Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Angesichts der in den nächsten Jahren anstehenden Pensionierungen wichtiger Funktionsträger in der Verwaltung fordern die Liberalen ein Personalentwick-lungsplan. Darin sollte dann auch berücksichtigt werden, dass angesichts der zu-nehmenden Digitalisierung zeitnah eine Stelle für einen IT-Fachmann geschaffen wird. Zur Intensivierung der Patenschaft mit dem schweizerischen Sevelen sollen die Beziehungen künftig nicht nur auf institutioneller Ebene, sondern verstärkt auch in zwischenmenschlichen Kontakten gefördert werden. Mit einer besseren Aus-leuchtung der künstlerisch gestalteten Fassade „An de Pomp“ sollen schließlich künftig Graffiti verhindert werden und zur Förderung des Tourismus will die FDP die Einrichtung eines Wohnmobilplatzes in Issum prüfen lassen.

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